Atherosklerose der Extremitätenarterien
Die Atherosklerose der Extremitätenarterien, umgangssprachlich auch Schaufensterkrankheit genannt, ist eine Verengung der Beinarterien durch Ablagerungen in der Gefäßwand. Sie führt zu einer verminderten Durchblutung der Beine mit belastungsabhängigen Schmerzen.
Ursachen
Die gleichen Risikofaktoren wie bei der allgemeinen Atherosklerose, insbesondere Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte, führen zu einer fortschreitenden Verengung der Beinarterien.
Symptome
Kennzeichnend sind Schmerzen in der Wadenmuskulatur, die nach einer bestimmten Gehstrecke auftreten und sich nach kurzer Pause wieder bessern. Im fortgeschrittenen Stadium können Schmerzen auch in Ruhe auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Messung des Blutdrucks an Armen und Beinen im Seitenvergleich sowie eine Ultraschalluntersuchung der Beinarterien gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten Kontrolle der Risikofaktoren, insbesondere einem Rauchstopp, sowie einem strukturierten Gehtraining. Bei ausgeprägter Verengung kommen gefäßerweiternde Eingriffe infrage.
Verlauf und Prognose
Mit einem konsequenten Gehtraining und Risikofaktor-Kontrolle lässt sich die schmerzfreie Gehstrecke bei vielen Betroffenen deutlich verbessern.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Atherosklerose der Extremitätenarterien: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Schaufensterkrankheit?
Eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Atherosklerose der Extremitätenarterien mit belastungsabhängigen Beinschmerzen.
Wodurch entsteht die Verengung?
Durch die gleichen Risikofaktoren wie bei der allgemeinen Atherosklerose, insbesondere Rauchen.
Welche Beschwerden sind typisch?
Wadenschmerzen nach einer bestimmten Gehstrecke, die sich in Ruhe bessern.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch Risikofaktor-Kontrolle, Gehtraining und bei Bedarf gefäßerweiternde Eingriffe.
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