Arzneimittelinduzierter Tremor
Der arzneimittelinduzierte Tremor ist ein unwillkürliches, rhythmisches Zittern, das als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftritt. Im Unterschied zu anderen Tremorformen ist die auslösende Substanz die eigentliche Ursache.
Ursachen
Bestimmte Medikamente, etwa manche Asthmamittel, Antidepressiva, Neuroleptika oder Immunsuppressiva, können als Nebenwirkung ein unwillkürliches Zittern auslösen.
Symptome
Betroffene bemerken ein meist beidseitiges, feinschlägiges Zittern der Hände, das in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme des auslösenden Medikaments auftritt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Vorgeschichte mit zeitlichem Zusammenhang zur Medikamenteneinnahme sowie durch den Ausschluss anderer Tremorursachen gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht, wenn medizinisch vertretbar, im Absetzen oder in einer Dosisanpassung des auslösenden Medikaments in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
Verlauf und Prognose
Nach Absetzen des auslösenden Medikaments bildet sich der Tremor in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen vollständig zurück.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Arzneimittelinduzierter Tremor: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein arzneimittelinduzierter Tremor?
Ein unwillkürliches Zittern als Nebenwirkung bestimmter Medikamente.
Welche Medikamente können ihn auslösen?
Etwa manche Asthmamittel, Antidepressiva, Neuroleptika oder Immunsuppressiva.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch den zeitlichen Zusammenhang zur Medikamenteneinnahme und Ausschluss anderer Ursachen.
Wie wird ein arzneimittelinduzierter Tremor behandelt?
Durch Absetzen oder Dosisanpassung des auslösenden Medikaments.
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