Arzneimittelinduzierte Myopathie
Die arzneimittelinduzierte Myopathie ist eine Erkrankung der Muskulatur mit Schwäche und Schmerzen, die als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftritt.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Bestimmte Medikamente, etwa manche Cholesterinsenker, Cortisonpräparate oder Malariamittel, können die Muskulatur direkt schädigen und dadurch eine Myopathie auslösen.
Symptome
Betroffene bemerken eine Muskelschwäche, insbesondere der körpernahen Muskulatur an Oberarmen und Oberschenkeln, sowie teils Muskelschmerzen und einen erhöhten Muskelenzymwert im Blut.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Vorgeschichte mit zeitlichem Zusammenhang zur Medikamenteneinnahme sowie eine Blutuntersuchung mit Bestimmung der Muskelenzyme gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht, wenn medizinisch vertretbar, im Absetzen oder in einer Dosisanpassung des auslösenden Medikaments in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
Verlauf und Prognose
Nach Absetzen des auslösenden Medikaments bilden sich die Beschwerden in der Regel innerhalb von Wochen zurück.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine arzneimittelinduzierte Myopathie?
Eine Erkrankung der Muskulatur mit Schwäche und Schmerzen als Nebenwirkung bestimmter Medikamente.
Welche Medikamente können sie auslösen?
Etwa manche Cholesterinsenker, Cortisonpräparate oder Malariamittel.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Muskelschwäche der körpernahen Muskulatur sowie teils Muskelschmerzen.
Wie wird sie behandelt?
Durch Absetzen oder Dosisanpassung des auslösenden Medikaments.
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