Arteriovenöse Fistel, erworben
Die erworbene arteriovenöse Fistel ist eine im Laufe des Lebens entstandene, abnorme Verbindung zwischen einer Arterie und einer Vene, die das Kapillarnetz umgeht. Je nach Größe und Lage kann sie die lokale Durchblutung sowie die Kreislaufbelastung beeinflussen.
Ursachen
Eine erworbene arteriovenöse Fistel entsteht meist durch eine Verletzung mit gleichzeitiger Schädigung einer Arterie und einer benachbarten Vene, seltener nach einem medizinischen Eingriff wie einer Gefäßpunktion.
Symptome
Betroffene können eine tastbare, schwirrende Schwellung im Bereich der Fistel bemerken. Bei größeren Fisteln können zusätzlich eine verstärkte Venenzeichnung sowie eine erhöhte Herzbelastung auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung mit Abhören eines charakteristischen Fließgeräuschs sowie eine Ultraschalluntersuchung der betroffenen Gefäße gestellt.
Behandlung
Kleine, beschwerdefreie Fisteln können beobachtet werden. Größere oder symptomatische Fisteln werden durch eine kathetergestützte Verödung oder eine operative Korrektur verschlossen.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung lässt sich eine arteriovenöse Fistel in den meisten Fällen erfolgreich verschließen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Arteriovenöse Fistel, erworben: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine arteriovenöse Fistel?
Eine abnorme Verbindung zwischen einer Arterie und einer Vene außerhalb des Kapillarnetzes.
Wodurch entsteht eine erworbene Fistel meist?
Durch eine Verletzung mit gleichzeitiger Schädigung von Arterie und Vene.
Woran erkennt man eine Fistel bei der Untersuchung?
An einem charakteristischen Fließgeräusch und einer tastbaren Schwirrung.
Wie wird eine arteriovenöse Fistel behandelt?
Durch eine kathetergestützte Verödung oder eine operative Korrektur.
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