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Kinder & Jugendliche

Arrhinenzephalie

Die Arrhinenzephalie ist eine sehr seltene, schwere angeborene Fehlbildung des Gehirns, bei der die Riechhirnanlage nicht oder nur stark unterentwickelt ausgebildet ist. Sie tritt häufig gemeinsam mit weiteren, ausgeprägten Fehlbildungen der Mittellinie von Gesicht und Gehirn auf.

Ursachen

Die Fehlbildung entsteht durch eine schwere Störung der frühen Gehirnentwicklung, bei der sich die vordersten Anteile des Gehirns nicht regelrecht ausbilden. Sie steht häufig im Zusammenhang mit genetischen Veränderungen oder einer übergeordneten Störung der Mittellinienentwicklung.

Symptome

Betroffene Kinder zeigen neben dem fehlenden Riechvermögen häufig ausgeprägte begleitende Fehlbildungen des Gesichts und weiterer Gehirnstrukturen sowie eine schwere Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Entwicklung.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Magnetresonanztomografie des Gehirns gestellt, mit der das Fehlen der Riechhirnanlage sowie begleitende Fehlbildungen sichtbar werden. Häufig fällt die Fehlbildung bereits bei einer Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft auf.

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich. Die Betreuung konzentriert sich auf eine umfassende, interdisziplinäre Unterstützung des Kindes und seiner Familie sowie die Behandlung begleitender Beschwerden.

Verlauf und Prognose

Aufgrund der häufig schweren begleitenden Fehlbildungen ist die Prognose meist ernst. Die individuelle Situation sollte ausführlich mit dem behandelnden interdisziplinären Team besprochen werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was bedeutet Arrhinenzephalie?

Ein Fehlen oder eine starke Unterentwicklung der Riechhirnanlage.

Tritt die Fehlbildung isoliert auf?

Meist nicht, sie tritt häufig gemeinsam mit weiteren Fehlbildungen der Gesichts- und Gehirnmittellinie auf.

Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?

Durch eine Magnetresonanztomografie des Gehirns, oft bereits pränatal vermutet.

Wie ist die Prognose einzuschätzen?

Aufgrund häufig schwerer begleitender Fehlbildungen meist ernst, individuell im interdisziplinären Team zu besprechen.

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