Aluminiumosteopathie
Die Aluminiumosteopathie ist eine seltene Knochenerkrankung, die durch eine Ablagerung von Aluminium im Knochengewebe entsteht. Sie tritt am häufigsten bei Menschen mit fortgeschrittener Nierenerkrankung auf, die über einen längeren Zeitraum aluminiumhaltige Medikamente eingenommen oder aluminiumbelastete Dialyseflüssigkeit erhalten haben.
Ursachen
Die Erkrankung entsteht durch eine Ansammlung von Aluminium im Knochengewebe, die bei eingeschränkter Nierenfunktion nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden kann, insbesondere bei langfristiger Einnahme aluminiumhaltiger Medikamente oder älterer Dialyseverfahren.
Symptome
Betroffene zeigen Knochenschmerzen, eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche sowie, in fortgeschrittenen Fällen, eine Muskelschwäche.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung der Aluminiumwerte sowie eine Knochenbiopsie gestellt, mit der die Aluminiumablagerung im Knochengewebe nachgewiesen werden kann.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Vermeidung weiterer Aluminiumzufuhr sowie gegebenenfalls einer gezielten medikamentösen Ausleitung des im Körper abgelagerten Aluminiums.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten Vermeidung weiterer Aluminiumzufuhr sowie gegebenenfalls einer Ausleitung bessert sich die Knochenerkrankung bei vielen Betroffenen im Verlauf.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Aluminiumosteopathie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wer ist von der Aluminiumosteopathie besonders betroffen?
Menschen mit fortgeschrittener Nierenerkrankung.
Wodurch gelangt Aluminium in den Knochen?
Durch langfristige Einnahme aluminiumhaltiger Medikamente oder ältere Dialyseverfahren.
Welche Beschwerden können auftreten?
Knochenschmerzen, eine erhöhte Bruchanfälligkeit sowie Muskelschwäche.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch Vermeidung weiterer Aluminiumzufuhr sowie gegebenenfalls eine gezielte Ausleitung.
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